Coaching, das Zusammenhänge sichtbar macht.

Manchmal wissen wir ziemlich genau, was uns stört – aber nicht, warum wir trotzdem immer wieder ähnlich reagieren. Im Coaching schauen wir deshalb nicht nur auf das sichtbare Problem, sondern auf die Zusammenhänge dahinter.

Vom sichtbaren Problem zum eigentlichen Zusammenhang

Ein Konflikt in der Partnerschaft kann mit Kommunikation zu tun haben – aber genauso mit Erwartungen, früheren Erfahrungen, Selbstwert oder dem eigenen Verständnis von Nähe und Rückzug.

Eine berufliche Entscheidung kann auf den ersten Blick eine Frage von Vor- und Nachteilen sein – und gleichzeitig Werte, Ängste, Loyalitäten oder das eigene Selbstbild berühren.

Deshalb schauen wir gemeinsam darauf, was tatsächlich zusammenhängt. Welche Muster wiederholen sich? Was löst bestimmte Reaktionen aus? Was gehört zu deiner Geschichte, was zu deiner aktuellen Situation – und was kannst du heute beeinflussen?

Wie ein Coachingprozess aussehen kann

Coaching ist für mich kein starres Programm. Trotzdem gibt es einen einfachen roten Faden, an dem wir uns orientieren können:

  1. Verstehen: Was ist dein eigentliches Anliegen – und was passiert gerade wirklich?
  2. Zusammenhänge erkennen: Welche Erfahrungen, Glaubenssätze, Gefühle, Verhaltensweisen, Beziehungen oder äußeren Bedingungen spielen eine Rolle?
  3. Möglichkeiten entwickeln: Welche anderen Sichtweisen, Entscheidungen oder Reaktionen werden möglich, wenn du diese Zusammenhänge erkennst?
  4. In den Alltag bringen: Was davon ist konkret, realistisch und für dich tatsächlich umsetzbar?

Was „integral“ bei mir bedeutet

Der integrale Ansatz hilft mir, ein Anliegen nicht vorschnell nur aus einer einzigen Richtung zu betrachten. Je nach Thema können unterschiedliche Ebenen wichtig sein:

  • Innen: Was denkst, fühlst und glaubst du? Welche Werte, inneren Haltungen und Vorstellungen über dich selbst wirken mit?
  • Außen: Was tust du konkret? Welche Gewohnheiten, Verhaltensweisen oder körperlichen Reaktionen zeigen sich?
  • Beziehung: Was geschieht zwischen dir und anderen? Welche Kommunikations- oder Beziehungsmuster entstehen?
  • Umfeld: Welche Rollen, Strukturen, Lebensbedingungen oder äußeren Anforderungen beeinflussen die Situation?

Wir müssen nicht jedes Thema auf allen Ebenen bearbeiten. Der integrale Blick hilft mir vielmehr dabei, wichtige Zusammenhänge nicht vorschnell auszublenden.

Was unterscheidet integrales Coaching von systemischem Coaching?

Systemisches Coaching betrachtet einen Menschen nicht isoliert. Es richtet den Blick auch auf Beziehungen, Rollen, Wechselwirkungen und die Systeme, in denen wir leben und arbeiten – zum Beispiel Familie, Partnerschaft, Team oder Organisation.

Diese Perspektive ist auch für meine Arbeit wichtig. Der integrale Ansatz verbindet sie mit weiteren Blickrichtungen: mit dem inneren Erleben, dem konkreten Verhalten und den äußeren Lebensbedingungen.

So können wir dein Thema aus mehreren Perspektiven betrachten, ohne vorschnell eine davon für wichtiger zu halten. Manchmal liegt ein entscheidender Ansatzpunkt im Verhalten, manchmal in einer Beziehung, manchmal in einem Glaubenssatz, im Selbstbild, in den eigenen Werten oder in den äußeren Rahmenbedingungen.

Systemisches Denken ist für mich deshalb kein Gegenentwurf zum integralen Coaching. Es ist eine wichtige Perspektive, die im integralen Ansatz mit weiteren Betrachtungsebenen verbunden wird.

LifeTrust Coaching – mein Ausbildungsfundament

Meine Coaching-Ausbildung habe ich im Rahmen von LifeTrust Coaching bei homodea absolviert. Dort habe ich einen Ansatz kennengelernt, der unter anderem von der integralen Sicht Ken Wilbers und der Arbeit von Veit Lindau geprägt ist. Entscheidend ist für mich dabei nicht die pure Theorie, sondern wie wir daraus wirklich etwas für das echte Leben machen können.

Für dich bedeutet das nicht, dass du dich mit Modellen oder Fachbegriffen beschäftigen musst. Sie dienen mir als Orientierung im Hintergrund. Im Coaching selbst soll es verständlich, klar und auf dein konkretes Anliegen bezogen bleiben.

LifeTrust Coach – Zertifikat & Ausbildungsumfang

Warum LifeTrust-Coaching?

Was macht einen LifeTrust-Coach aus? Wie ist die Ausbildung aufgebaut und was unterscheidet LifeTrust Coaching von anderen Coaching-Ausbildungen?
Hier erfährst du mehr über Ausbildung, Umfang und Zertifizierung:

(Klick öffnet die Zertifikatsseite von homodea.)

Coach EASC

Darüber hinaus bin ich durch die EASC als „Coach EASC“ zertifiziert. Die EASC ist ein europäischer Berufsverband, der verbindliche Qualitätsstandards für Coaching und Supervision festlegt und deren Einhaltung im Rahmen seiner Zertifizierungen überprüft.

Meine Zertifizierung kannst du in meinem öffentlichen Profil bei der EASC nachvollziehen.

Erkenntnis allein reicht nicht

Verstehen ist wichtig. Aber am Ende muss eine Erkenntnis auch im wirklichen Leben etwas verändern können.

Deshalb schauen wir gemeinsam darauf, was sich aus dem Coaching konkret für deinen Alltag ergibt – für deine Entscheidungen, dein Verhalten, deine Beziehungen oder deinen Umgang mit dir selbst.

Es geht nicht darum, möglichst viel zu wissen. Es geht darum, etwas damit anfangen zu können.

Online oder persönlich

Den größten Teil meiner Coachings biete ich online an. Dadurch können wir unabhängig davon zusammenarbeiten, wo du lebst. Persönliche Coachings vor Ort oder in einem anderen passenden Setting sind nach Absprache ebenfalls möglich.

Passt diese Art von Coaching zu dir?

Du musst dein Anliegen nicht schon fertig sortiert haben. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam darauf, worum es dir geht, was du dir wünschst und ob meine Art zu arbeiten für dich passt.